Willkommen in der Wachsfabrik Köln
OFFENE ATELIERS
Sonntag, den 3.Juni 2012
14:00 – 17:00
Manfred Wachendorf - Malerei
Getraud Lütkefels - Schmuck & Objekte
Auch ausserhalb des Termines sind Interessenten herzlich eingeladen, die Ateliers nach telefonischer Anmeldung zu besuchen. Die einzelnen Künstler sind unter ihren jeweiligen Seiten zu erreichen.
Neben dem Kunstsonntag werden die aktuellen Arbeiten in Gemeinschaftsausstellungen, mit Festen oder im Rahmen der Offenen Ateliers des BBK präsentiert.
Die Künstler arbeiten in unterschiedlichen Bereichen wie Malerei, Skulptur, Film, Fotografie, Animation, Bühne, Schauspiel, Choreographie, Illustration, Grafik- und Schmuckdesign. Einfach auf die jeweiligen Seiten schauen.
Vorgeschichte
1812 Von der Firma Henkel als chemische Fabrik zur Herstellung von Bleich- und Waschmittel gebaut.
1912 Pulver- und Munitionsfabrik
1918 Likör- und Destillationsfabrik
1930 Die Rheinische Wachsindustrie Otto Josef Menden und Peter Pazen GmbH erwirbt das Gelände.
1935 Munitionsfabrik
1945 Wachsfabrik
1977 Vergleich wird angemeldet, das Gelände wird verkauft, ein Teil der Kerzenproduktion wird
im vorderen Fabrikteil weitergeführt.
Kleine Chronologie des "Kunstzentrum Wachsfabrik"
1979 Im März 1979 mietete der Maler und Kunsterzieher Michael teReh die ehemalige und teilweise leerstehende Kerzenfabrik an und suchte Künstler, die Interesse hatten sich an diesem Projekt zu beteiligen.
Kurz darauf begannen die ersten acht Bewohner ihre gemieteten Räume, die sich in einem desolatem Zustand befanden, auf eigene Initiative aus- bzw. umzubauen.
September 79 fand die erste interne Einweihungsfeier statt.
Im Oktober wurde die öffentliche Einweihungsfeier des "Kunstzentrum Wachsfabrik" mit einer Ausstellung der Künstler gefeiert..
Auf Initiative von Klausjürgen Pfeiffer, Architekt und Mitbewohner, und dem Arzt Dr. Peter Steimel gab es im Herbst des gleichen Jahres den ersten Folktreff in der Halle, der dann an jedem ersten im Monat stattfand.
1980 Unter der organisatorischen Leitung von Günter Gritzner, Maler und Kunsterzieher, der ebenfalls in der Wachsfabrik ein Atelier bewohnte, fand bis 1984 ein vielseitiges Kulturprogramm mit Ausstellungen, Theateraufführungen und Konzerten statt. Zur Unterstützung der Kulturarbeit wurde der Förderverein " Freunde des Kunstzentrum Wachsfabrik e.V." gegründet
1981 wurde die Kerzenproduktion im vorderen Teil des Fabrikgebäudes endgültig eingestellt.. Auf Grund der Kulturarbeit der schon bestehenden Ateliergemeinschaft, beschloss auch das Kulturamt der Stadt Köln für Künstler dort Ateliers anzumieten, womit sieben weitere Räumlichkeiten genutzt werden konnten.
Ein großer Teil der Fabrik und der Lagerräume waren für die darstellenden Künste vorgesehen.
Dort zog zunächst das "OffOff Theater" und später das Jugendtheater "Die Kugel" ein. .
Zwischenzeitlich wurde hier eine TV Serie aufgezeichnet.
1982 Als Kommunikationsraum entstand für Künstler und Besucher des Kunstzentrums das "Cafe in der Wachsfabrik"
1985 übernahm der Metallbildhauer und Maler Hubert Fabian, der seit 1984 ein Atelier in der Wachsfabrik
bewohnte, die Organisation des Kulturprogramms mit einer neuen Konzeption, die das Schwergewicht auf Rauminstallationen legte. Hubert Fabian lud dazu Künstler aus Deutschland und dem Ausland ein, um die große Ausstellungshalle mit ihrem eigenen besonderen Reiz zu nutzen.
1993 Auf Grund drastischer Mieterhöhungen für die hintere Ateliergemeinschaft durch den Eigentümer, mussten die Ausstellungsaktivitäten eingestellt und die Halle untervermietet werden, da diese ausschließlich durch
eigene Mittel der Mietergemeinschaft finanziert wurde. Damit legte Hubert Fabian sein Amt als Kurator der Ausstellungen nieder.
1994 wurde das Jugendtheater "Die Kugel" von der Kölner Tanzagentur abgelöst,
die den Zuschauerraum und etliche Nebenräume aufwändig ausbauten.
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2002 wird die Performance "Abgebrannt" in der ausgebrannten Ruine des Keramikateliers aufgeführt.
2006 nach 12 Jahren Kölner Tanzagentur werden die Räumlichkeiten im Januar 2006 von dem Choreographie Netzwerk Köln/Bonn "Barnes Crossing" übernommen.
Und in diesem Jahr entwickelte sich die Idee erneut, jährlich die Arbeiten der hier jetzt lebenden und arbeitenden Künstler in Gemeinschaftsausstellungen, Veranstaltungen und Konzerten zu präsentieren.
2009 am 19.September feiert nun das "Kunstzentrum Wachfabrik" sein 30 jähriges Jubiläum mit Ausstellungen in Ateliers und im Skulpturengarten sowie mit Livemusik.